Schwammerlsaison 2018 – Die oft unterschätze Gefahr

Jeder der die köstlichen Delikatessen aus heimischen Wäldern liebt, freut sich auf die heurige Schwammerlsaison. Aber dennoch verbergen sich hinter der, die von so Vielen geliebte Freizeitaktivität, versteckte Gefahren.

Besonders tragisch begann in Gosau am 23.6.2018 die Schwammerlsaison. Eine 79-jährige Pilzliebhaberin stürzte etwa 70m ab und konnte nur noch tot geborgen werden.

Gerade dort wo die schönsten Pilze aus dem Boden sprießen, kann das Gelände besonders ausgesetzt und steil sein. Wurzeln, Geäst, oder rutschige Steine, die momentan nicht sichtbar sind erhöhen das Unfallrisiko. Daher sollte auch die Trittsicherheit, sowie geeignetes Schuhwerk zur Standardausrüstung eines Sammlers gehören – oder aber sich zu zweit auf die Jagd nach den begehrten Delikatessen begeben.

Ein weiterer Faktor ist die Kenntnis der Pilze, wunderschön und farbenfroh sind in den Wäldern zu finden.

Heißbegehrt sind Eierschwammerl, Parasol oder Steinpilz – relativ einfach zu erkennen. Aber auch weitere Pilze, die sich unter den Spezialitäten befinden, sind oft das Objekt der Begierde. Doch leider lauert genau hier die Gefahr – die Ähnlichkeit!

Zwar bietet das Internet tausende Informationsplätze, dennoch kann man sich irren und den falschen Pilz zu sich nehmen. „Harmlos“, wenn man sich nur Erbrechen oder Durchfall einhandelt, können doch genau diese Symptome bei empfindlichen Menschen, oder Kindern sehr schnell zu ernsten Problemen, bis hin zum Tod führen.

Wenn man sich nicht sicher ist, gilt die Regel, den Pilz dort zu lassen wo er ist, im Wald – oder aber auch Rat von Profis einholen. Hier ist die Pilzberatungsstelle der Stadt Linz einer der besten Ansprechpartner.

Zu erreichen unter:

Pilzberatungsstelle der Stadt Linz
Gesundheitsamt der Stadt Linz Lebensmittelaufsicht und Stadthygiene
Neues Rathaus, 1. Stock, Zi. 1043
Hauptstraße 1-5
4041 Linz
Tel: 0732/7070 2581
E-Mail: lebensmittelaufsicht@mag.linz.at
http://www.linz.at/19328_9190.asp