Sigi John kehrt mit seiner Gattin zu seinen Wurzeln zurück

Schweska, Kino, Reisenberger, Hermann – eine Institution lebt weiter!!

Sigi John kehrt mit seiner Gattin zu seinen Wurzeln zurück

Altmünster – BGM Elisabeth Feichtinger: „Es freut mich besonders, dass ein Gastronomiebetrieb in

Altmünster in altbewährter Weise weitergeführt wird!“

Im September 2019 hat Hermann Reisenberger schweren Herzens, sein Wirtshaus in der Maria-Theresia-Straße für immer zugesperrt. Die Zukunft nicht gesichert.

Nun ein Lichtschein am Horizont:

„Wirt z´Minsta“ so der treffende Name des neuen, alten Lokals; stammt eigentlich aus der Feder von Kabarettist Hannes Prähauser; hat aber die Bedeutung It. Wikipedia „Wirt zum Münster“.

So ist es auch heute sehr gebräuchlich, dass man zum Beispiel immer noch: „Fahren wir z’Minsta.“ sagt.

Wirtin Gabi: „Ich will Wirtin für meine Gäste sein! Ein Lächeln, ganz wichtig. Und wir werden in Tracht unsere Gäste begrüßen.“ Weiters stellt sie auch folgendes fest: „Unsere Gäste, Stammgäste sollen mit uns reden, uns ihre Wünsche auch mitteilen, nur so kann ich garantieren, dass sie sich wohl fühlen.“ Das „Wirtshaus z´Minsta“ soll mit den Gästen wachsen, ein gastronomischer Nahversorger werden. Die Wirtsleut wollen einen „Versorgungsauftrag“ für Altmünster erfüllen.

Wirtin Gabi John (geb. Schlipfinger), selbst eine gebürtige Altmünsterin, Tochter vom „Schecking Hias“ oder auch „Bierführer Hias“ liebevoll genannt, hat dadurch eine besondere Bindung zu ihrem Heimatort Altmünster.

Was wird ab 7.10. beim „Reisenberger“, bzw. Wirt z’Minsta neu werden: 

An 5 Tagen in der Woche ist geöffnet, das ist notwendig, um auch geeignetes Personal zu finden.

„Mit interessanten Öffnungszeiten ist es auch möglich gutes Personal zu finden!“ so Sigi John. Daher wird das Lokal auch als Familienbetrieb geführt. Mittag gibt es ,,All you can Eat“ – Buffet, zu einem Preis von 9,60 Euro. Die geplanten Sperrtage müssen sich noch ergeben.

Abends ab 17 Uhr gibt’s A la Carte, wobei die Karte nicht all zu groß sein wird, frei nach dem Motto „Weniger ist mehr“. Wobei aber das Thema „Hausmannskost“ großgeschrieben wird: Bradl in der Rein, Tafelspitz und Bluzngröstl eine Auswahl, die den Gästen auch schmeckt. Das kann sich aber auch ändern: „Wir werden die Speisekarte erweitern, oder ergänzen, so wie es unsere Gäste wünschen.“, so Gabi John weiter in ihren Ausführungen.

Auch wird beim Einkauf auf Regionalität geachtet, Sigi John:“ Regionale Produkte und Händler werden bevorzugt!“

Sigi John ist Trainer beim WIFI Salzburg, wo er zukünftige Wirte zur bevorstehenden Konzessionsprüfung vorbereitet, daher werden auch im Betrieb in Altmünster Lehrlinge ausgebildet.

Wichtig für das Wirtepaar in Altmünster ist auch die Zusammenarbeit mit den Vereinen: „Vereine sind die Lebensader in jeder Ortschaft. Eine Feuerwehr, ein Fußballverein, eine Musik, reden wir miteinander, wir werden uns sicherlich in der Mitte treffen.“ so Sigi John im Interview.

Was ist in Planung, was wird den Gast erwarten?

„Zu aller erst werden wir für den Gast da sein, er soll entscheiden wie die Zukunft aussieht.“ so Gabi und Sigi ohne lange zu überlegen.

Der Betriebsurlaub wird nach dem Kirtag in Altmünster sein und der Kirtag wird so weitergeführt wie bisher. Es wird auch ein Frühstücksangebot am Kirtagsonntag und Kirtagmontag geben: „Feuerwehrler nach der Brandwache und die Standler haben Hunger; „ab 6 Uhr gibt’s Frühstück“ so Gabi John.

Liachtbradlmontag ist heuer nicht mehr möglich, wird aber ab 2020 mit einem Bradlbuffet fortgeführt.

Ganslpartie 2019 wird es geben – einfach unverbindlich anfragen – es wird noch so einiges stattfinden!

Weihnachten:

Am 24.12. wird geschlossen sein, aber ab 25.12. sind die Wirtsleut wieder da; spezielle Weihnachtsmenüs sind kein Problem; am 31.12. und 1.1. ist geschlossen, das sind Tage, die der Familie gehören!