{"id":4473,"date":"2023-05-10T21:01:26","date_gmt":"2023-05-10T19:01:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fionet.at\/?p=4473"},"modified":"2023-05-10T21:01:26","modified_gmt":"2023-05-10T19:01:26","slug":"kunst-im-amt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fionet.at\/?p=4473","title":{"rendered":"Kunst im Amt"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Kunst im Amt<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>&#8222;Mensch und Natur\u201c &#8211; eine Bilderausstellung von Angelika Toma&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Umfangreiche Bilderausstellung im Gemeindeamt Altm\u00fcnster er\u00f6ffnet. Kunstwerke von der Altm\u00fcnsterer K\u00fcnstlerin Angelika Toma zieren das ehrw\u00fcrdige Geb\u00e4ude. Angelika Toma: \u201eIch lebe mitten in der Natur auf dem Gmundnerberg mit den Menschen in meinen Bildergeschichten\u201c.&nbsp;<\/p>\n<p>Am 10.5.2023 hat der BGM Martin Pelzer in den Amtsr\u00e4umen der Gemeinde Altm\u00fcnster eine Ausstellung mit Werken von Angelika Toma er\u00f6ffnet. Die Ausstellung mit dem Titel &#8222;Mensch und Natur&#8220; ist bis zum 31.5.2023 ge\u00f6ffnet. Nach den Gru\u00dfworten und dem Gastgeschenk von Martin Pelzer hat sich die Galeristin vom Gmundnerberg ausf\u00fchrlich vorgestellt. Unter dem Titel &#8222;Im Dialog mit der K\u00fcnstlerin&#8220; kann man mehr dar\u00fcber nachlesen. Bei der Ausstellungser\u00f6ffnung waren neben Vize BGM Bernhard Moser auch die K\u00fcnstlerkolleginnen Christine Pahl aus Gmunden und Bianca Lasinger aus Altm\u00fcnster anwesend, um die Werke zu bewundern.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00d6ffnungszeiten der Ausstellung in Altm\u00fcnster:<\/span><\/p>\n<p>&#8222;Mensch und Natur\u201c, 10. &#8211; 31.05.2023, Mo &#8211; Fr 7.30 &#8211; 11.30, Mo 16 &#8211; 18 Uhr<\/p>\n<p>Eine weitere Ausstellung mit Werken von Angelika Toma wird in der Galerie 10erHaus in Gmunden er\u00f6ffnet:<\/p>\n<p>&nbsp;&#8222;Vis Naturae &#8211; Kraft der Natur\u201c, 12.05. &#8211; 31.10.2023, Mo &#8211; Sa 10 &#8211; 18 Uhr, So 10 &#8211; 17 Uhr<\/p>\n<p><strong><u>Im Dialog mit der K\u00fcnstlerin:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Vor 10 Jahren zog AT nach Altm\u00fcnster an den wundersch\u00f6nen Traunsee, um f\u00fcr die Mutter da zu sein.<\/p>\n<p>35 Obstb\u00e4ume, sogar eine Indianerbanane pflanzte die K\u00fcnstlerin und legte ein Biotop an. Als Kind ist sie, wie sie sagt mitten im \u201eGarten Eden\u201c aufgewachsen, im deutschsprachigen Banat in Rum\u00e4nien, wo aus den dunklen Othello Trauben Wein gepresst wurde. Aus Himbeeren, Erdbeeren, Aprikosen, Pfirsichen, Sauerkirschen und Tomaten Saft oder Marmeladen f\u00fcr den Winter eingekocht wurden.<\/p>\n<p>\u201eDie Wachauer Marillen erinnern mich an den Duft der Marillen im Hof meines Elternhauses\u201c, denkt AT etwas wehm\u00fctig. Sp\u00e4ter erz\u00e4hlte sie ihren Kindern: \u201eman schmeckte die Sonne in den Tomaten\u201c.<\/p>\n<p>Mit 27 Jahren verlie\u00df sie Ihre Heimat, nach 27 Jahren Deutschland ist sie auf dem Gmundnerberg angekommen und macht das, worauf sie ein Leben hingearbeitet hat: Ein Leben mit der Kunst im atelier22 mit Galerie. Jahrzehntelang war AT mit der Kunst weltweit unterwegs auf Kunstmessen, in Galerien und Ausstellungen, \u201eallerdings hatte ich als alleinerziehende Mutter mit drei Kindern, mit eigener Werbeagentur mit Galerie nicht viel Zeit f\u00fcr die eigene Kunst\u201c meint AT. \u201eHeute im \u201eweisen\u201c Alter nehme ich mir fast t\u00e4glich sieben bis acht Stunden f\u00fcr die k\u00fcnstlerische Arbeit.\u201c<\/p>\n<p>\u201eK\u00fcnstler:innen gestalteten oder malen bewusst oder unbewusst die Natur in ihren Bildern, ob abstrakt oder figurativ. Ich f\u00fchle sie, ich rieche sie, ich halte sie fest f\u00fcr die Ewigkeit. Die Wiesenblumen in meinem Bildern sind alle vom Gmundnerberg oder aus meinem Garten. Wer wei\u00df, vielleicht wird es diese Blumen in ein paar Jahrzehnten nicht mehr geben.\u201c erkl\u00e4rt AT weiter.<\/p>\n<p>\u201eMenschen und ihre Geschichten faszinieren mich, seit ich denken kann und auch mich besch\u00e4ftigt die Frage: Warum sind wir hier? Was k\u00f6nnen wir tun, damit Kinder nicht mehr hungern oder wie k\u00f6nnen wir kriegerische Auseinandersetzungen vermeiden wie dieser sinnlose und brutale Krieg in der Ukraine mit hunderttausenden Toten. Als ich das Foto mit der verletzten schwangeren Frau in Mariupol in den Medien sah, die sp\u00e4ter verstarb, es lies mich nicht mehr los und ich malte es! Das Foto wurde zwei Monate sp\u00e4ter als Pressefoto des Jahres ausgezeichnet.&nbsp;<\/p>\n<p>Genau so hielt ich in meinem Bild mit den drei Kindern, den Skandal mit den Kindermissbrauch in der katholischen Kirche 2021 fest, dass seit Jahren in den deutschen Medien ein Thema ist und uns alle angeht.&nbsp;Es sind aber auch \u00e4ltere Menschen in der Corona Zeit, denen ich eine bildliche Stimme verleihe.<\/p>\n<p>Der Skandal des Kindermissbrauchs in der Katholischen Kirche, der seit Jahren in den deutschen Medien ein Thema ist,&nbsp;machte mich w\u00fctend und ich malte 2022 daraufhin das Bild mit den drei Kindern.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall m\u00f6chte ich ein Sprachrohr unserer Gesellschaft und der Zeit sein, in der wir leben!\u201c<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunst im Amt &#8222;Mensch und Natur\u201c &#8211; eine Bilderausstellung von Angelika Toma&nbsp; Umfangreiche Bilderausstellung im Gemeindeamt Altm\u00fcnster er\u00f6ffnet. 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